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Tribunale penale federale


Zufriedenheitsbefragung bei Anwältinnen und Anwälten

Das neue Führungsmodell des Bundes (NFB) wurde auf den 1. Januar 2017 eingeführt. Zur Erfüllung seiner Anforderungen hat das Bundesstrafgericht im zweiten Halbjahr 2017 eine Zufriedenheitsbefragung bei Anwältinnen und Anwälten, die vor einer der Kammern des Bundesstrafgerichts Beschwerde eingereicht haben und/oder an Verfahren beteiligt waren, durchgeführt. Ziel dieser Befragung war es, die Qualität der Leistungen des Bundesstrafgerichts zu evaluieren und diese gegebenenfalls zu verbessern bzw. entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Um die Anonymität und die Datenqualität zu gewährleisten, wurde die Befragung in Zusammenarbeit mit dem Institut M.I.S. Trend durchgeführt. Der Fragebogen (in dreisprachiger Ausführung) enthielt 15 Fragen und wurde 665 Anwältinnen und Anwälten zugestellt; 370 (56 %) haben an der Befragung teilgenommen.

Die Gesamtbewertung mit einem Mittelwert von 7,8 auf einer 10er-Skala fällt positiv aus. Als Stärken haben sich das Dispositiv (Klarheit und Vollstreckbarkeit; Mittelwert: 8,3) sowie der Kontakt mit den Mitarbeitenden (Höflichkeit und Hilfsbereitschaft; Mittelwert: 8,7) herauskristallisiert. Gemäss der Befragungsergebnisse sind als verbesserungsfähige Punkte die Recherche in der Rechtsprechung (Mittelwert: 7,2), die Klarheit und Nachvollziehbarkeit der Begründung (Mittelwert: 7,2) und der Erhalt des Entscheids innert angemessener Frist (Mittelwert: 6,9) zu nennen.

Das Bundesstrafgericht wird diese Daten und die Anmerkungen der Teilnehmenden im Detail analysieren sowie die entsprechenden Folgemassnahmen definieren, um die Leistungen des Bundesstrafgerichts zu verbessern.




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